Bei großen Ingenieurbauwerken ist es unmöglich, den gesamten Beton monolithisch in einem Guss einzubringen. Zwischen zwei Betonierabschnitten – etwa am Übergang zwischen Sohlplatte und Wand – entstehen sogenannte „Arbeitsfugen“ (Kaltfugen). Diese Trennschichten wirken für Grundwasser wie offene Kanäle. Zudem stellen die massiven „Dehnfugen“ (Dilatationen), die thermische Bewegungen und Setzungen des Bauwerks aufnehmen, die Hauptursache für Wasserschäden dar, wenn sie nicht mit professionellen Fugenbandsystemen abgedichtet werden.
Die Lösung: Quellbänder, PVC- und TPE-Ingenieursysteme
Daumer bietet für Arbeitsfugen und hochbewegliche Dehnfugen in der Schwerinfrastruktur eine dreistufige, absolute Abdichtungstechnologie:
- Intelligentes Quellband bei Feuchtigkeitskontakt: Das hydrophile, TPE-basierte Quellband DAUPRO WATERSTOP QB-05 / QB-10 (Quellband) wird vor dem nächsten Guss in die Arbeitsfuge eingelegt. Bei Kontakt mit Wasser quillt es volumetrisch auf und verschließt den Kapillarspalt physikalisch wasserdicht.
- In den Beton einbetonierte PVC-Sperre: Das 20 cm breite, flexible Fugenband DAUPRO WATERSTOP GB-20 aus Weich-PVC wird mittig in die Schalung eingebracht. Durch sein geripptes Profil verkrallt es sich mechanisch im aushärtenden Beton und errichtet eine undurchdringliche Barriere gegen drückendes Wasser.
- TPE-Lösung für massive Dilatationsspalten: Für hochbewegliche Gebäudedehnfugen wird die Premium-Serie DAUPRO WATERSTOP DB (TPE Dehnfugenband) mit Epoxidharzklebern kraftschlüssig auf den Fugenflanken appliziert. Die ultra-elastische, unarmierte Mittelzone absorbiert alle Dehn-, Stauch- und Scherbewegungen bei langfristigen Bauwerkssetzungen und Erdbebenlasten sicher und rissfrei.


