In großen Industrieanlagen, Parkhäusern und Logistikzentren bilden eingeschnittene Fugen und Dehnungsfugen die primären Schwachstellen der Betonplatten. Durch den andauernden Flurförderverkehr und Temperaturschwankungen sind diese Spalten ständig in Bewegung. Werden hier ungeeignete Dichtstoffe eingesetzt, brechen die Fugenflanken unter der Last von Gabelstaplerrollen weg; eindringendes Wasser unterspült den Unterbau, was zu gravierenden Setzungsschäden am Hallenboden führt.
Die Lösung: Standfeste vertikale und selbstverlaufende horizontale PU-Dichtstoffe
Je nach Ausrichtung der Fuge und Belastungsprofil muss das chemisch exakt passende Polyurethan-System gewählt werden:
- Horizontale Dehnfugen und Startbahnen: Für stark beanspruchte Industrieböden und Flughafen-Startbahnen, die immensen Scherkräften ausgesetzt sind, ist der zweikomponentige, selbstverlaufende Gießdichtstoff DAUFILL PU-CAST 2K die ingenieurtechnische Wahl. Er bewahrt seine tiefe Elastizität im Temperaturfenster von -40 °C bis +80 °C und bietet höchste Reißfestigkeit.
- Vertikale Wand- und Stützmauerfugen: Um bei senkrechten Fassaden- und Wandfugen ein Abrutschen des Materials zu verhindern, sichert der quarzsandverstärkte, standfeste (thixotrope) Dichtstoff DAUFILL PU-NONSLIP THIXOTROPIC 3K eine perfekte Kantenhaftung ohne Ablaufen.
- Allgemeine Bauteilfugen und Abdichtungen: Für Fertigteilanschlüsse, Fensterfugen und Dachdetails ist der einkomponentige Dichtstoff DAUFILL PU-40 im Folienbeutel mit 25 % Bewegungsaufnahme die praxisbewährte Lösung. Dank der Zertifizierung nach BS 6920 ist dieses Material zudem uneingeschränkt für den Einsatz im Trinkwasserbereich zugelassen.


