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Risse und Putzschäden an Wand- und Deckenflächen sanieren: Leitfaden für R3- und R4-Instandsetzungsmörtel

How to Repair Wall Cracks and Plaster Defects- R3 vs. R4 Mortar Guide-bg2

Risse, Abplatzungen und Gefügeschäden an Fassaden und Innenwänden stellen nicht nur eine optische Beeinträchtigung dar; sie bilden Eintrittspforten für Feuchtigkeit und Schadgase, welche die Dauerhaftigkeit der Bausubstanz beeinträchtigen. Der häufigste Fehler auf Baustellen besteht darin, Risse oder Ausbrüche mit einfachen Baustellenmischungen aus Sand und Zement zu verfüllen. Solche Gemische unterliegen starkem Schwinden, reißen im Abbindeprozess erneut auf und delaminieren vom Untergrund.

Die Lösung: Normgerechte Instandsetzungsmörtel nach DIN EN 1504-3 und oberflächenfertige Feinspachtelungen

Eine technisch einwandfreie Untergrundrehabilitation richtet sich nach der Schadentiefe und der statischen Relevanz:

  • Feine Oberflächenausbesserungen: Für oberflächennahe Putzausbesserungen und nicht-statische Reprofilierungen bis zu geringen Schichtdicken sorgt der R3-Klasse Feininstandsetzungsmörtel DAUFORM RPM-S mit hoher Haftzugfestigkeit für einen sicheren Verbund.
  • Tiefe Ausbrüche und dicke Schichten: Zur Sanierung breiter Risse, Fehlstellen und tiefen Reprofilierungen vor Verlege- oder Anstricharbeiten ist der hochfeste Instandsetzungsmörtel der Klasse R4 DAUFORM RPM-L einzusetzen.
  • Untergrundvorbereitung vor dem Endanstrich: Nach Abschluss der Reprofilierung wird mit dem weißzementbasierten Fassadenspachtel DAUFORM PROFP50 ein standfestes und schwundfreies Oberflächenfinish hergestellt, das nachfolgenden Beschichtungen optimale Untergrundbedingungen bietet.