Eine der größten Herausforderungen bei der Bauwerksabdichtung ist die Richtung des hydrostatischen Drucks. Während bei Schwimmbecken und Wasserreservoirs das Wasser von innen nach außen drückt (Positivdruck), drückt das Grundwasser bei Aufzugsschächten, Untergeschossen und Stützwänden von außen nach innen durch die Betonkapillaren (Negativdruck). Herkömmliche Abdichtungen halten negativem Wasserdampfdruck nicht stand; sie lösen sich vom Untergrund und blättern ab.
Die Lösung: Beidseitig wirkende Zement-Acrylat-Systeme
Die Wahl des passenden mineralischen Mörtels richtet sich streng nach der Art der hydrostatischen Belastung und der Bauteilbewegung:
- Sicherheit bei negativem und positivem Wasserdruck: Für kritische Unterbaukonstruktionen wie Aufzugsschächte und Fundamentwände, bei denen Wasser von der Rückseite eindringen kann, wird die zweikomponentige, vollflexible Dichtungsschlämme DAUPRO WATERSTOP C-30 eingesetzt. Sie überbrückt Setzungsrisse im Beton und blockiert Feuchtigkeit und Sickerwasser von beiden Seiten zuverlässig.
- UV-Belastung und freie Terrassenflächen: Für vorgefertigte Betonrinnen und leicht belastete, offenbleibende Terrassen eignet sich die weiße, chlor- und salzbeständige Formulierung DAUPRO WATERSTOP C-20 UV. Für übliche Wandverfüllungen und Nasszellen bieten – je nach Projektbudget – die vollflexible Schlämme C-20 oder die wirtschaftliche, halbelastische Schlämme C-10 eine fugen- und nahtlose Abdichtungsschicht.


